Mofa
Das erste motorbetriebene, eigene Fahrzeug war und ist für viele Jugendliche das Mofa. Zu Ausbildungsbeginn kann es unter Umständen von Nöten sein, dass der junge Mensch weitestgehend mobil und flexibel ist. Dies selbständig, ohne elterlichen Chauffeur, zu garantieren ist in diesem Alter nur möglich indem man die Betriebserlaubnis für ein Mofa erwirbt.Lediglich mit 25 km/h ist man dann unterwegs, doch reicht diese Geschwindigkeit allemal um rechtzeitig in Berufsschule, Betrieb oder auch bei Freunden zu sein. Experten sehen es sogar als ratsam an, die ehemaligen Fahrradfahrer so behutsam mit dem Umgang eines motorisierten Fortbewegungsmittels in den Straßenverkehr ein zu führen. Helmpflicht besteht bereits für diese Gefährt, auf weiteres teueres Zubehör kann getrost verzichtet werden.
Fahren darf man sein auf nahezu jeder Straße des öffentlichen Verkehrs. Von selbst erklärt sich, dass wegen der Mindestgeschwindigkeit keine Zulassung für Autobahnen hat. Allerdings sollte aufgrund der niedrigen Höchstgeschwindigkeit am Rand gefahren werden. Stehen Fahrradwege zur Verfügung, dürfen auch diese genutzt werden.
Die Kosten für Versicherung, Steuer und Benzin halten sich ebenso im Rahmen wie der Erwerb der Fahrerlaubnis des Mofas.
Für Eltern kann dies eine Möglichkeit sein, ihrem Kind ein Stück Verantwortung abzugeben und ihn so auf den Weg des Erwachsenwerdens unterstützen. Auch hat es den Vorteil, dass man nicht weiterhin auf Abruf bereitstehen muss, wenn der Sohnemann oder die Tochter sich außer Haus befinden. Mit einem Mofa bewältigen sie kurze Distanzen nun selbständig. Der geschützte Rahmen und die niedrige Geschwindigkeit sind ideal um erste Erfahrungen in der eigenen Mobilität zu sammeln und so sicher im Umgang mit Verkehrsregeln und anderen Verkehrsteilnehmern zu werden.
